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parq
für planhaus
Konzept und Mediendesign
Wien, seit 2002
parq

parq ist ein Konzept für eine community-basierte Form der Mitbestimmung im Wohnbau. In der parq-Community wird das Aussehen des Wohnbaus diskutiert und gemeinsame Initiativen wie (Kindergruppen, Fahrgemeinschaften etc.) entwickelt. Für Bauträger ist parq ein Marketing-Instrument, um neue Projekte zu bewerben und Interessenten ans Projekt zu binden. Das Projekt wird vom WWFF im Rahmen von "Creative Industries" gefördert. Entwicklungspartner: planhaus, Inge Sumann, Brigitte Löcker Projects, sensomatic, Christian Langreiter.
Leuchtathletik
für Angewandte
Forschungsprojekt
Wien, seit 11/2002
interne Seiten Leuchtathletik

Leuchtathletik ist ein Forschungsprojekt der Hochschule für Angewandte Kunst, das in Zusammenarbeit mit dem britischen Künstler Peter Cornwell (Street Vision) und realitylab abgewickelt wird. Ziel des Projektes ist der Transfer von Know-How im Bereich grossflächiger LED-Screens an die Universität und die Entwicklung von Demonstrationsprojekten im städischen Bereich: Es werden grossflächige LED-Screens errichtet und mit von Studenten entwickelten, künstlerischen Inhalten bespielt. realitylab ist für das operationale Projektmanagement, die Betreuung der Studentenprojekte und ihre Vernetzung mit Partnern aus der Industrie zuständig.
reintegration
für Caritas
Communitymedium
Wien, 2002
reintegration

Website zur gegenseitigen Unterstützung von Rückkehrhelfern und Rückkehrhilfeorganisationen in einem europäischen Netzwerk. Die Website ist als Content-Management-System konzipiert: es ist registrierten Mitgliedern ohne HTML-Kenntnisse möglich, Inhalte in das System einzubringen. Neue Inhalte werden dabei nicht über eine spezielles Interface für Redakteure eingegeben, sondern im gleichen Kontext, wo Inhalte konsumiert werden. Die Schwelle, sich aktiv mit eigenen Beiträgen zu beteilgen, sinkt dadurch beträchtlich. Die Erstellung von Webinhalten wird insgesamt vereinfacht und die redaktionelle Betreuung ist dezentral durchführbar.
H2O (CD-Rom)
für Sysis (i.A. Land NÖ)
Spieldesign,
Wien, 2000 – 2001
www.wasseristleben.at

Edutainment. Die CD-Rom zum Thema "Wasser" richtet sich an Schüler der Oberstufe sowie an die "interessierte Öffentlichkeit". Der Spieler identifiziert sich mit der Heldin des Spieles, namens Kat, und wird mit bestimmten Problemen (Der Brunnen ist trocken, Hochwasser, Rückgang der Fischpopulation,...) konfrontiert. Der Spieler muß die Ursachen des Problems an verschiedenen Orten recherchieren. Personen geben ihm Tipps und wertvolle Informationen zum Thema Wasser. Grafik: Maia Gusberti.
ldg2001.at
für Sysis (i.A. des BMWUK)
Projektleitung
Wien, 2001
ldg2001.at

Auf einer Website wurde das neue Landeslehrerdienstrecht ausführlich vorgestellt. In einem speziellen Rechner kann der Lehrer seine Jahreslehrverpflichtung errechnen und sein Stundenbudget planen. Grafik und Interfacedesign erfolgte durch Karin Holzfeind. Mir fiel die nicht einfache Aufgabe zu, das Team zu koordinieren, beim Ministerium den notwendige Fachinformationen zu sammeln und das Projekt in kürzester Zeit (10 Wochen) zum Launch zu bringen
parallelinfo
Koop mit Wolf, Urban
Mediendesign
Wien, 2000 - 2001
parallelinfo.mur.at

parallelinfo ist ein Kanal für unabhängige Nachrichtenerzeugung. 2000: Bernhard Wolf ist für 2 Monate als "paralleler" Korrespondent in St. Petersburg, Moskau und den russischen Weiten unterwegs und schickt Nachrichten über den Alltag, kulturelle Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen.
2001: Bernhard Wolf ist in den USA unterwegs...
Die Nachrichten wurden als HTML-formatierte E-Mails an Abonnenten versandt und auf der Website gesammelt. Ausgewählte Berichte wurden auch auf standard.at/kultur veröffentlicht. Das Projekt wurde in Buchform veröffentlicht und auf einer Ausstellung in der Galerie <rotor> in Graz präsentiert.
Webforgroups
für Sysis (i.A. der Kapsch AG)
Interaktionsdesign, Projektleitung
Wien, 2000 – 2001
webforgroups

Webforgroups kannte ich schon von meiner Tätigkeit auf der Akademie der Wissenschaften. Der Zufall wollte es, daß ich nun über sysis mit dem Design eines Mockups für die neue Version beauftragt wurde. In einer Konkurrenzanalyse führte ich zunächst einen Vergleich mit ähnlichen Produkten wie CommunityZero, Cassiopeia, HotOffice etc. durch. In der nächsten Phase erstellte ich ein Konzept, in dem zwei Anwendungsfälle, "Community" und Virtual Office" beschrieben wurden. Auf diesem Konzept aufbauend machte ich einen "non-designed" Prototypen, der die wesentlichen Interaktionsabläufe demonstrierte. Auf Grundlage dieser Studien wurden von Carolyn Sherins-Hofinger Screens angefertigt, die schließlich in einen designed Mockup-Prototypen umgesetzt wurden.
GroupMission
für Sysis (i.A. der Kapsch AG)
Spieldesign, Projektleitung, Text, Flashprogrammierung
Wien, 2000 – 2001
GroupMission

Für Webforgroups 2.x wurde ein Online-Spiel entwickelt, das die wesentlichen Features vorstellte. Der Spieler hatte mit Hilfe von Webforgroups eine MissionImpossible zu erfüllen: Botschaften zu verschicken, seine Agenten zu koordinieren usw. Ein spielerisches Software-Tutorial. Ich schrieb das Drehbuch, das von Maia Gusberti (Grafik) und Tina Hochkogler (Animation) umgesetzt wurde. Erwin Ambrosch sorgte für die Java-Programmierung.
Cyberhelvetia
für belleville.ch (EXPO 02)
Konsulent
Zürich, 2000
www.cyberhelvetia.ch

Cyberhelvetia ist ein Projekt für die Schweizer Landesaustellung (EXPO 02), eine Online-Community die für eine neue virtuelle Schweiz steht. Ich wurde als externer Konsulent für Community und Filtering ins Projekt geholt und konzipierte einen Filtermechansismus für den Registrierungsprozess, der eine Zuordnung ähnlicher Cyberschweizer (Übereinstimmung in mehreren Merkmalen) ermöglichen sollte. Durch Ähnlichkeiten im Merkmalsprofil sollten sich Nutzer mit ähnlichen Interessen (aber auch mit ergänzenden Interessen) leichter finden können.
NouvelleDestination
für EXPO 02 (Schweizer Bund)
Wettbewerbsbeitrag
Neuchatel, Wien, 1999
digiorakel

Zusammen mit CALC, Martin Roth und meiner Frau Claudia Pöllabauer wurden wir zu einem Wettbewerb im Zuge der Planungen für die Schweizer Landesausstellung "EXPO 02" eingeladen. Es wurde ein Ausstellungskonzept verlangt das den Schweizer Bund und die Schweizer einander näher bringen sollte. Unser Konzept sah vor, daß die Schweizer ihre Initiativen (Nachbarschaftshilfen, Kindergruppen, Ökogruppen, landwirtschaftliche Initiativen,....) in eine riesige Datenbank einspeisen sollten, die den Schweizern in Form einer Website und einer Ausstellung zugänglich gemacht werden sollte. Die Ausstellung sollte den Besucher, aufgrund seines Profils, gezielt zu jenen Projekten führen, die zu seinen Interessen passen. (personalisierte Ausstellung) Ich entwarf zu diesem Zweck einen speziellen Filtering Mechanismus.
planhaus
büro für architektur
und design
Betriebsgründung,
Asturias, Wien 1998
www.planhaus.at

Die Gründung der Architektur- und Designfirma "planhaus" gemeinsam mit Claudia Pöllabauer erfolgte parallel zu unserer Familiengründung, kurze Zeit nach der Geburt unserer Tochter Lisalotte. In einem halbjährigen Aufenthalt in Spanien entwickelten wird das Konzept für das Fertighaus "sol", das nach unserer Rückkehr Schritt für Schritt umgesetzt wurde. Ich entwarf ein Marketingkonzept und koordinierte und gestaltete Werbung, Messe- und Webauftritt. (unter Mitwirkung von Erika Ratvay für CAD und Grafik) Sol wurde im Herbst 1999 der Öffentlichkeit präsentiert und im Frühjahr 2001 erstmals gebaut. 2001 hat das Unternehmen den Break-Even geschafft. 2002 ging die neue Website online. Sie präsentiert ein erweitertes und ständig wachsendes Angebot an Produkten.
Medien.Kulturen.
Wirklichkeiten
Universität Wien
Dissertation
Wien, 1998
dasbuch

Die Dissertation war ein wissenschaftliches Langzeitprojekt, das ich neben meiner praktischen Tätigkeit als Designer betrieb. Ich habe darin die kulturelle Tragweite neuer Medien insbesondere des Computers und des Internets untersucht und mit alten Medien wie der Schrift und der mündlichen Erzählung verglichen. Für diesen Vergleich habe ich einen theoretischen Rahmen und ein begriffliches Instrumentarium entwickelt, das auch in der Designpraxis eingesetzt werden kann. Essenz: Wir gestalten mit neuen Medien neue Wirklichkeiten. Die Betreuung erfolgte durch Helga Novotny und Ulrike Felt.
Web4Groups (EU-Projekt)
für Akademie d. Wissensch.
Interface und wiss. Tätigk.
Wien, 1996 – 1998
persönl. doku
allgemeine doku

Zum Web4Groups Projekt, dessen Ziel darin bestand ein Tool für die Zusammenarbeit (Conferencing/Messaging) über das Netz zu entwickeln kam ich zunächst als freier Interfacedesigner und übernahm später als Mitarbeiter der Akademie wissenschaftliche Aufgaben im Rahmen der Begleitforschung. Als Designer führte ich eine Konkurrenzanalyse und eine Task-Analyse durch, entwarf Szenarien und fertigte schließlich einen HTML-Prototypen an. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter entwickelte ich ein Spiel für eine Diskussionsplattform mit dynamischen Rollen und dokumentierte schließlich den gesamten Designprozeß in Form einer Technikgenese-Studie. Die Projektergebnisse wurde im Rahmen einer vom Team organisierten Konferenz "Rating, Voting, Annotation" präsentiert und einem gleichnamigen Buch veröffentlicht.
BIBOS IV
für EDVG
Interfacedesign
Wien, 1995

papier-proto
task-analyse

BIBOS IV sollte spät aber doch den Sprung vom line-oriented Interface zum Grafical User Interface schaffen. Ich begleitete das Projekt nur in der Konzeptphase; Zunächst dokumentierte ich mittels Interviews und Kamera den Bestell-, Entlehn- und Rückgabeprozess in einer Bibliothek und fertigte darauf aufbauend Szenarios an. Schließlich wurde ein Papierprototyp entworfen und mit zukünftigen Nutzern besprochen.
Calcaxy
für CALC
Interaktionsdesign
Asturias (Spanien), 1994
calcaxy

Eines meiner schönsten Projekte: Die Künstlergruppe CALC (Alonso, Scheiderbauer, Brunner) gründete im Norden Spaniens, an der asturianischen Atlantikküste, ein Kulturlabor. Meine halbjährige Anwesenheit vorort fiel in eine intensive Gründungsphase mit Hausbau und Programmdefinitionen. Meine Aufgabe bestand darin, die Ideen und Ziele der Gruppe aus meiner Sichtweise zu formulieren, und sie beim Aufbau ihrer Kommunikation mittels telematischer Medien zu unterstützen. Zunächst war eine CD-Rom geplant, durch die rasche Verbreitung des Internet wurde es aber rasch ein Netzprojekt. Der äußerst produktive Austausch mit CALC dauert an.
GUI Design
für EDVG
Designguide
Wien, 1993

Auf Basis der im Euromed-Projekt gewonnen Erfahrungen habe ich zusammen mit Günther Piringer einen Design-Guide entwickelt, der auch bei anderen EDVG Projekten verwendet werden konnte.
Euromed
für EDVG
Interfacedesign
Wien, 1993 - 1994

papier-proto

Euromed - ein Patientenleitsystem für Unfallkrankenhäuser. Das von mir entwickelte Interface stellte den Patienten und seinen Weg durch die verschiedenen Stationen (Aufnahme, Röntgen, Gipsen,...) in den Mittelpunkt. Der Arzt oder Stationsverantwortliche definiert oder ändert diesen Weg durch Drag-and-Drop Operationen. Es wurde eine Analyse des Einsatzgebietes durchgeführt, Szenarien und Skizzen angefertigt und schließlich ein Visual Basic Prototyp programmiert. Das System wurde für Kundenpräsentationen verwendet aber nicht umgesetzt.
Baustelle St. Pölten
für Land N.Ö
Wettbewerbsbeitrag
Wien, Frühling 1993

Der Wettbewerb schrieb Kunstprojekte für das Regierungsviertel in St. Pölten aus. Wir (Team Benzer, Cejka, Seebacher, Tscherteu) hatten die Idee schon die Baustelle des neuen Regierungsviertels zum Ort für Veranstaltungen und Projekte zu machen, um Neugierde zu wecken und die Identifikation mit dem neuen Viertel herzustellen. Es ging also um die Gestaltung sozialer bzw. kultureller Interaktion. Das Projekt erreichte den dritten Platz unter ca 200 Beiträgen.
Urban Interface - Graz
für dasZeichen d. Zukunft
Wettbewerbsbeitrag
Wien, Frühling 1993

Skizze

In diesem Projekt hab ich zum ersten Mal versucht ein Interface für ein soziales System, in diesem Fall für eine Stadt zu entwerfen. Die Bürger sollten über verschiedene Displays ein Gefühl für die Stadt als soziales System bekommen: z. b. durch riesige Statistiken auf dem Schloßberg die tägliche Geburten und Sterbefälle anzeigen oder die Anzahl der Telefonate.
Archiv light
für Software Fabrik
Interfacedesign
Wien, 1991 bis 1993

prospekt

Piktogramm- und Icon-Design bei der Firma "Software-Fabrik", Wien. Ich gestaltete die grafische Benutzeroberfläche des Archivierungssytems "Archiv light" – Windows boomte und alles träumte damals den Traum vom "papierlosen Büro".
Cultural Crossover
Kunstprojekt
Turkmenistan, Herbst 1992

Kurz nach dem Zerfall der UdSSR war es einer kleinen von mir organisierten Expedition möglich, traditionelle Gesänge und Tänze in Turkmenistan zu dokumentieren. Unser besonderes Interesse galt sufistischen und schamanisten Ritualen. Die Reise führte unter anderem ins Grenzgebirge zum Iran und ans Kaspische Meer.
International Bjelka
für Freie Akademie Moskau
Kunstprojekt
Moskau, Sommer 1992

Arbeitsaufenthalt bei Alexander "Petlura" Liachenko, Freie Akademie Moskau: Aufbau eines internationalen Kulturzentrums auf einem leerstehenden Gebäudekomplex im Zentrum Moskaus in Zusammenarbeit mit russischen, deutschen und österreichischen Künstlern. Es wurden Räume architektonisch erschlossen und eine Eröffnungsausstellung organisiert.
Ungleichzeitige Moderne
Univ. Wien
Politikwissenschaft
Wien, Herbst 1991

Diplom bei Prof. Emmerich Talós. Titel: "Ungleichzeitige Moderne. Eine Faschismusanalyse auf der Ebene von Bewußtsein und Macht." Die Arbeit untersucht mit dem Begriffsinstrumentarium von Ernst Bloch und Michel Foucault, wie der Faschismus als Macht - man könnte auch sagen als Medium - entstanden ist und wie er sich durch seine rückwärtsgewandte Sprache und Symbolik und durch seinen Einsatz von moderner Technik und von Medien mit Antriebsenergien versorgt hat.
Präsentationen
für Roland Berger u. Partner
Grafikarbeiten
Wien, 1990

Beispiel

Im Jahr 1990 führte ich als freier Mitarbeiter der Firma "Roland Berger und Partner" zahlreiche grafische Arbeiten durch, die für Präsentationszwecke verwendet wurden: Organigramme, Statistiken, Flussdiagramme etc.
Pflegebedürftige Menschen in
Österreich
für Grünen Parlementsclub
Studie
Wien, Herbst 1988

Erstellen einer Studie zur Situation Pflegebedürftiger Menschen in Österreich im Auftrag des grünen Parlamentsclubs in Zusammenarbeit mit Kai Laichsenring. Die Studie fand auf Initiative des grünen Abgeordneten Manfred Srb statt und hatte das Ziel allen Behinderten eine bundesweit einheitliche Versorgung zuteil werden zu lassen. Mit dem "Pflegegeldgesetz" wurde dieses Ziel schließlich verwirklicht.