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realitylab.at widmet sich der Erforschung und Entwicklung neuer Medienwirklichkeiten. Wer neue Medien entwickelt, schafft neue Formen der Interaktion, neue soziale Strukturen und letztlich neue Wirklichkeiten. Mediendesign = Wirklichkeitsdesign
Ziele von realitylab:
- systematisiertes Wissen rund um Mediendesign, speziell Interface- und Interaktionsdesign,
- Setup von Forschungs- und Entwicklungsprojekten,
- Auftragsarbeiten.


Dienstag, 16. November 2004

Der maßgeschneiderte Ausstellungsbesuch

Vortrag im Rahmen der Kuverum Exkursion

Ich stelle ein Konzept vor dass wir für die schweizer Expo02 ausgetüftelt haben, das aber leider nicht realisiert worden ist. Technisch ist das ganze nun wesentlich leichter zu realisieren als 1998/99 als wir uns das ganze ausgedacht haben (mehr infos findet Ihr hier... ihr müsst das Bild noch im Browser vergrössern)

hier noch einige weiterführende Links zur RFID-Technologie, mit der sich dieses Konzept relativ leicht und auch günstig realisieren ließe:

Vorneweg eine äußerst interessante architektenische Arbeit darüber wie man Orte mit Informationen verknüpfen kann,: http://www.datenamort.de/index.html Die Idee, die man für Ausstellungen übernehmen kann ist, dass man an  bestimmten Orten unsichtbar Informationen hinterlassen, die für andere mit geeignetem Gerät (PDA, Handy, Notebook) lesbar werden.

Einführendes zu RFID erfährt man in der wikipedia.

WEr sich Produkte und Preise ansehen möchte: http://www.tagstore.de/

Mit einem Reader (Pocket PC mit einer Zusatzkarte) können Informationen vonwinzig kleinen RFID Transpondern eingelesen werden. Man könnten Besucher mit Readern ausstatten und die Transponder auf Kunstwerken befestigen, um Zusatzinfos einzulesen oder anzuzeigen. Oder man könnten umgekehrt die RFID Transponder z.B.  zusammen mit der Eintrittskarte ausgeben, um den Weg bzw. das Verweilen eines Besuchers aufzeichnen, und ihn mit weiterführende Informationen - z.B. Vorschläge für den weiteren Weg -  präsentieren. 

Interessant ist auch folgende Information aus der wikipedia.:

"Die [3] (http://www.postfinance.ch) Postfinance (die Bank der Schweizerischen Post), die Cornèr Bank und die Schweizerischen Bundesbahnen [4] (http://www.sbb.ch) wollen ihre Karten mit einem RFID-Chip bestücken, der den Zugang zu zuvor gebuchten Konzerten, Sportanlässen oder Skigebieten ermöglichen soll."

In der praxis würde das bedeuten, dass man den Eintritt in eine Ausstellung oder in ein Konzert im voraus bucht; Wenn der Besucher nun zur Ausstellung bzw. zum Konzert geht, wird er ohne etwas vorweisen zu müssen eingelassen. Das System scannt drahtlos ob jemand eine berechtigten Chip in der Hosentasche hat. Dieses System hat ein beachtliches Potential an Nutzen aber auch an Missbrauch:

Nutzen: man könnte es auch für massgeschneiderte Ausstellungsbesuche verwenden.

Missbrauch: wenn man ein relativ engmaschiges Netz an vernetzten Lesegeräten hat, dann kann man die Bewegungen von Personen sehr gut nachvollziehen.

Gegenmaßnahme: Man kann sich vor derartiger Spionage relativ leicht schützen indem man den Chip in eine Metallhülle (Faraday'scher Käfig) steckt um die Kommunikation mit einem Lesegerät zu unterbinden.

12:14:27 PM    comment []

Dienstag, 03. August 2004

Mindmap - FreeMind: Im Urlaub hab ich mir mittels einer handgezeichneten Mindmap einen Überblick über meine Aktivitäten verschafft und dabei gemerkt, dass Mindmaps in der Tat sehr hilfreich sein können. Nach meiner Rückkehr hab ich mir verschiedene Produkte angesehen, hab aber gemerkt dass sie nicht gerade billig sind. Das Open-Source Projekt FreeMind ist gratis und kann im wesentlichen alles was man braucht und ist ganz einfach zu bedienen. Reicht völlig aus für den Anfang: man kann Knoten auf und zu klappen, verschieben, farbig und mit Icons markieren. Man kann auch Verweise auf HTML-Seiten und - besonders praktisch -  auch Verweise auf Files und Directories im eigenen Dateisystem einbinden. Das ganze ist bei mir nach Projekten geordnet und so eine Mixtur aus Todo-List, Projektübersicht, Schlachtplan, Shortcut auf Ressourcen (Files und Webpages),.... Wenn man sich mal nicht mehr auskennt in seinem Arbeitsleben, dann kann ich Mindmaps echt empfehlen. Beim händischen Zeichnen ist mir klarer geworden, wo es schon gut entwickelte Ansätze gibt, die es lohnt weiterzuverfolgen  und wo meine Prioritäten liegen sollten. http://freemind.sourceforge.net/ FreeMind ist kostenlos. Herzlichen Dank an die Entwickler!

11:13:28 AM    comment [] - See Also:  Info-Maps Mindmaps 

Mittwoch, 04. Februar 2004

Dynamap: Auch so gute alte Bekannte wie Stadtpläne können sich noch verändern. Die Dynamap erlaubt mittels eines Kippeffekts verschiedene Darstellungen in einer Karte. Sie zeigt Strassen, U-Bahnen und Neighbourhoods als drei verschieden Layers, je nach Blickwinkel.

Dynamap.jpg

6:27:58 PM    comment [] - See Also:  Info-Maps visuelle Komm. 

Mittwoch, 03. Dezember 2003

Mark Lombardi ist ein Informationsarchitekt der Zusammenhänge zwischen Akteuren z.B. Kapital, Krieg, Terrorismus in grossen handgemalten Charts abbildet. chart im detail zeigen. Irgendwo zwischen genial und paranoid. Wie bei allen Diagrammen dieser Art zeigt sich die Mehrdeutigkeit, den ein verbindender Strich zwischen zwei Punkten haben kann. Steht er für "A ist Freund von B" oder für "A ist Feind von B". Nicht umsonst spricht lombardi von narrativen Strukturen: Man kann die Pfeile mit recht beliebigen Geschichten füllen.mehr über lombardi: Bericht von Z+ Global Networks (Ausstellung)

 

5:48:43 PM    comment [] - See Also:  Geld ist Macht Info-Maps 

Donnerstag, 16. Oktober 2003

eine idee für leuchtathletik
Times Square, annotated via handhelds #
Category: PDAs

pdpal.jpgWe haven't had a chance to go and try this out yet ourselves, but a group of artists sponsored by Panasonic have created a special program for PDAs called PDPal which visitors to Times Square can download from a special kiosk on 42nd Street. They can then use the program to annotate their journey on a map which they can upload to the web to share their experiences and explorations of the area with others. Whether anyone will actually want to sift through an archive of other people's strolls through Times Square is still unclear.
Read [Via Palmtops.About.com]

3:40:50 PM    comment [] - See Also:  leuchtathletik 

Dienstag, 27. Mai 2003

[Blogtalk] was a very exciting experince for us. Thanks to Thomas N. Burg and all the organisers of the conferennce. Thanks for all the interesting conversations, feedbacks, suggestions: espcecially to stephanie nielsson, phil wolff, max scheugl, sebastian fiedler, rebecca blood, and all the others...

  BlogTalk: people blogging it live List of people blogging live by David Weinberger

Azeem Azhar
Gilbert Cattoire
Lilia Efimova
Dan Gillmor
Heiko Hebig (with pictures)
Jorg Kantel
Nico Lumma
JJ Merelo
Kieran Shaw
Ulrich van Stipriaan (and on non-BlogTalk topics)
Ton
Fernando Tricias
David Weinberger
Oliver Wrede (auf Deutsche)

3:00:32 PM    comment [] - See Also:  blogospheremap Info-Maps Weblogpraxis 

Dienstag, 20. Mai 2003

ontology: In Steve Cayzer's  paper for blogtalk; there is a reference to a definition of ontology: I also found an interesting example of an ontology: http://www.mesquiteproject.org/ontology/Loggerhead/abbreviated/index.html .  it describes the ontology of a turtle. I stepped over this example in a mail of John F. Sowa. where he links to his book and a set of top level categories. I guess that this categories can be applied to a wider range of phenomenons.

2:42:36 PM    comment [] - See Also:  blogospheremap Info-Maps Weblogpraxis 

© Copyright 2004 Gernot Tscherteu.