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THE BLOGOSPHEREMAP
Das Netz begreifen:
Das Internet im Allgemeinen und das WWW im Besonderen bildet einen Raum, der sich der direkten Anschauung entzieht und für den wir erst geeignete Formen der Darstellung entwickeln müssen.
Mit einem Browser allein ist es beispielsweise nicht ersichtlich, ob es weitere, ähnliche Sites wie diejenige gibt, die gerade besucht wird. Einem Besucher einer bestimmten Site oder eines bestimmten Weblogs werden zwar eine Menge Links anboten, deshalb aber noch bei weitem kein Überblick über das Wissensgebiet, dem diese Site zugeordnet werden könnte: Es ist nicht unmittelbar ersichtlich, wie groß es sein mag, wo die “allgemein anerkannten”, wichtigen Sites liegen, welcher Knotenpunkt innerhalb eines Themen-Clusters am öftesten zitiert wird (und damit eine Art Zentrum darstellt). Des Weiteren ist es unmöglich, ohne intensive Beschäftigung festzustellen, ob beispielsweise schon alle wichtigen Sites bekannt sind, ob seit der letzten Beschäftigung mit der Thematik neue hinzugekommen sind usf. Gerade als Weblogger stellt man sich solche Fragen nicht selten und schätzt einen Überblick - auch um neue, potentiell interessante Weblogs und Quellen zu entdecken zu können.
Nun zeigen Tools wie Touchgraph (hier als Google Browser eingesetzt), dass ihr Wert weit über den einer bloßen Abbildung hinausgeht. Genau genommen wird hier nichts Reales sondern eine Theorie grafisch umgesetzt:

Der abgebildete Snapshot des Google-Browsers beruht auf Googles Funktion “Ähnliche Seiten”. Ähnlichkeit wird dabei nicht “objektiv” festgestellt sondern stützt sich auf die Interpretation von statistisch erfasstem Nutzerverhalten. Es werden also lediglich hypothetische Ähnlichkeiten grafisch dargestellt; aber der Wert dieser Grafik liegt wohl weniger in einer realen Abbildung sondern vielmehr darin, dass sie uns überhaupt erst einmal ein Bild von etwas gibt, das wir vorher visuell nicht erfassen konnten. Es ist also durchaus gerechtfertigt zu sagen, dass wir mit Tools wie TouchGraph unsere Sinnesorgane erweitern, mit dem Ziel eine topografische Wahrnehmung vom Netz zu entwickeln. Und ob wir sie als reale Abbildungen akzeptieren, hängt weniger damit zusammen, ob wir das theoretische Konzept dahinter bewusst akzeptieren - die wenigsten kennen es -, sondern vielmehr ob es geeignet ist, ein Bild von Vernetzungsstrukturen hervorzurufen, das sich bewährt hat und mit dem wir “arbeiten” können. Zu guter letzt werden wir immer mit Darstellungen und Programmen arbeiten, die aus welchen Gründen auch immer zur Konvention geworden sind und diese Abbildungen werden unseren Begriff vom Internet und der Blogosphäre stark beeinflussen.
2. Ordnung als Abbildung vs. Ordnung als Konstruktion
Die Art und Weise wie wir Information abbilden und ordnen spiegelt unsere Sicht auf die Wirklichkeit wieder. Meistens wird die “Wirklichkeit” so behandelt als würde sie unabhängig von uns existieren und sich durch geeignete Mittel der Beobachtung und Messung in Modellen abbilden lassen. Andere, gemeinhin als Konstruktivisten [1] bezeichnet, glauben vielmehr daran, dass die Wirklichkeit eine Konstruktion ist, die wir durch physische und kulturelle Wahrnehmungsapparate hervorbringen. Dementsprechend ist “Ordnung” für die einen ein möglichst getreues Abbild realer Verhältnisse und für die anderen ein Werkzeug zum Erfassen und Verändern von Wirklichkeit.
Diese Doppelrolle im Prozess des Ordnens wird bei kaum einem Medium besser ersichtlich als bei Weblogs. Zum einen protokollieren Autoren ihre Erfahrungen und Neuigkeiten innerhalb und außerhalb des Internets: Doch es handelt sich dabei längst nicht mehr um passive Beobachter. Die Beobachtung werden selbst Teil des Mediums und seiner Entwicklung.

Gerade diese Rückbezüglichkeit ist faszinierend und verdient unsere besondere Aufmerksamkeit: Durch die Weblogbewegung entsteht mitten im Internet eine Art Metamedium, in der Entwicklungen des Netzes und darüber hinausgehende Entwicklungen wahrgenommen und verarbeitet werden können;
Diese Entwicklung wird nicht von einzelnen Individuen und auch nicht auf kollektive, zentral koordinierte Weise vorangetrieben sondern sie geschieht in einer unkontrollierten, vernetzten Form, die sich selbst organisiert und zu spontanen Ordnungen führt. Weblogs schaffen ein Sphäre von Rekursionen und Interkonnektivität, die dichter und dynamischer ist als der Rest des Internets; in ähnlicher Weise wie die Anzahl von Nervenzellen und ihre Verknüpfungen im Gehirn größer und dichter sind als anderswo.
Wie bei unserem Nervensystem werden in der Blogosphäre nicht nur äußere Reize (1) verarbeitet, sondern auch Impulse, die im Nervensystem selbst (2) ihren Ausgang nehmen: zum Beispiel Empfindungen, Gedanken oder Träume. Legt man diese Analogie auf die Blogosphäre um, so bedeutet dies, dass nicht nur Neuigkeiten aus der realen Welt in den Weblogs verarbeitet werden, sondern auch bereits verarbeitete Neuigkeiten und “Verarbeitungen von Verarbeitungen” bis hin zu komplexen Inhalten wie Ideen und Konzepte, die aus den Weiten der Blogosphäre selbst stammen. Diese Selbstreferenz macht die Attraktion von Weblogs aus. Sie bewirkt, dass wir als Individuen und als soziales System nicht wie Maschinen auf äußere Reize reagieren, sondern in Autonomie, d.h. nach Gesetzen die systemimmanent sind. Diese Autonomie ist der größte Schatz der Weblogbewegung, denn sie bedeutet nichts anderes, als dass die Weblogger über die Evolution der Blogosphäre selbst bestimmen können.
3. Geplantes vs. selbstorganisiertes Knowledge-Management.
Der besondere Wert dieser selbstorganisierten Form der Informationsverarbeitung, der als Makroeffekt quer durch die Blogosphäre stattfindet, wird deutlicher, wenn man bedenkt, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten ein System zu kämpfen hätte, das generalstabsmäßig Inhalte zu ordnen versucht. TopicMaps mögen hier als Vergleich dienen.
“Topic maps are a new ISO standard for describing knowledge structures and associating them with information resources. As such they constitute an enabling technology for knowledge management. Dubbed “the GPS of the information universe”, topic maps are also destined to provide powerful new ways of navigating large and interconnected corpora”
(Pepper, http://www.ontopia.net/topicmaps/materials/tao.html)

Es steht außer Frage, dass sich aus einer großflächigen Erfassung aller WWW-Inhalte mit Hilfe von TopicMaps großartige Möglichkeiten ergeben würden, bei näherer Betrachtung erscheint eine solche aber nicht sehr wahrscheinlich.[2] Wir sehen vor allem folgende Probleme:
- Zentrale Koordination ist notwendig, zumindest der Standards und Formate.
- Das Erstellen von Ordnungsstrukturen (gerade in solchen Dimensionen) erfordert geschulte Fachkräfte.
- Es ist höchst zweifelhaft, dass eine “objektive” Ordnungsstruktur tatsächlich von allen akzeptiert wird.
- Themen sind zeitaktuell und je nach Brisanz mehr oder weniger mit anderen Themen verknüpft.
Im Gegensatz dazu funktionieren Weblogs als verteilter Filter der ununterbrochen Neuigkeiten verarbeitet. Das Prinzip funktioniert vor allem deshalb, weil tausende Individuen an der Informationsverarbeitung teilnehmen und sich an eine Handvoll von Konventionen [3] halten. Diese zwei Umstände (Anzahl der Nutzer und Konventionen) sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren der Weblogbewegung. Sie generieren ein sich selbst organisierendes Knowledge-Management. Dieses System muss nicht mühsam generiert und standardisiert werden; es ist bereits vorhanden und entwickelt sich rasch weiter.
4. Werkzeuge zum Erfassen der Blogosphäre
Da die Produktion und Verarbeitung von Neuigkeiten verteilt stattfindet, haben sich eine Reihe von Indizes und Methoden herausgebildet um Aktivititäten in der Blogosphäre zu verfolgen und um interessante Weblogs und wichtige News herauszufiltern.
a. Blogwise
Zum eine sind dies Register, in denen Weblogs nach bestimmten Kriterien, z.B. thematisch oder nach Herkunftsland geordnet werden.

Hinter dieser Form der Indexbildung steckt ein eher klassischer Ordnungsansatz, den wir schon bei den TopicMaps kennen gelernt haben, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Der vielleicht gravierendste Nachteil: Wie alle Indizes arbeitet auch Blogwise nicht zeitsensitiv: Es ist nicht ersichtlich, welche Blogs gerade sehr aktiv sind oder welche möglicherweise gar nicht mehr ernsthaft betrieben werden.
b. Blogstreet
Einem grundsätzlich anderen Ansatz, der sich an der Verknüpfungsstruktur von Weblogs orientiert, folgt Blogstreet. Hier wird die Nachbarschaft von Weblogs dargestellt. Nachbarschaft wird durch den Blogroll in Weblogs definiert. [4]

Blogstreet eignet sich hervorragend um die eigene Nachbarschaft, insbesondere Nachbarn von Nachbarn usw. kennen zu lernen - jeder Knoten kann expandiert werden. So bekommt man einen guten Überblick, wer wen liest, wer von wem abschreibt und man bekommt auch eine Ahnung, wie sich Neuigkeiten verbreiten könnten, obwohl blogstreet nichts über einzelne News-Items aussagt.
Hier liefert uns Daypop wesentlich genauere Aussagen:
c. Daypop
Daypops top weblog posts liefert uns eine zeitaktuelle Liste jener Postings, die sich am meisten in der Blogosphäre verbreitet haben. (gemessen an der Anzahl von Links aus anderen Weblogs auf ein bestimmtes Posting.)


Zum Auffinden von Top Posts durchsucht Daypop rund 17000 Websites zumindest täglich, bei Notifikation über weblogs.com sogar öfter. [5]
“Word Bursts are heightened usage of certain words in weblogs within the last couple days. They are indicators of what webloggers are writing about right now, in contrast to Top 40 and Top News which are indicators of what webloggers are linking to currently. Word Bursts can frequently indicate current events of interest that are not usually accompanied by links. Sample weblog posts accompany each word burst” [6]
d. Blogdex
Blogdex bietet ein auf den ersten Blick ähnliches Service wie Daypop: Der Service zeigt jene News an, zu denen innerhalb der Blogosphäre die meisten Links gelegt wurden. Die Ergebnisse können interessanterweise ziemlich unterschiedlich zu Daypops sein, was wohl daran liegen mag, das unterschiedliche Weblogs und News-Sites als Datenbasis Verwendung finden. [7]

Blogdex bietet allerdings ein faszinierendes Feature, das bislang einzigartig ist: Es zeigt zeitliche Verbreitungsmuster an: Wann tauchen Posting oder News Items in den Weblogs auf? Das ist nicht unbedingt ein Hinweis darauf, wer eine bestimmte Neuigkeit von wem übernommen hat - trotzdem lassen sich bestimmte Rückschlüsse über die Ausbreitung von Neuigkeiten ableiten.

5. BlogosphereMap
Mit unserem Design für eine BlogosphereMap wollen wir die Ästhetiken und Funktionalitäten der oben genannten Werkzeuge miteinander kombinieren und gleichzeitig einen Schritt weiterentwickeln.
a.Ziel
Das Ziel der BlogosphereMap ist es, die zeitliche Ausbreitung von bestimmten identifizierbaren News-Items (bzw. der ihnen zugrunde liegenden Gedanken) innerhalb der Blogosphäre darzustellen. Während Blogdex eine chronologische Auflistung liefert, die potentiell alle Weblogs in der Datenbasis berücksichtigt, liefert unsere BlogosphereMap ein zeitliches Verbreitungsmuster innerhalb einer Nachbarschaft. Die Nachbarschaft soll wie bei Blogstreet in Form eines Touchgraph interaktiv erforscht werden können. Ähnlich einem neuronalen Netz leuchten (feuern) in zeitlicher Reihenfolge Weblogs auf, wenn ein ein bestimmtes News-Item gepostet wurde.
Charakteristisch für ein News-Item kann dabei nicht bloß ein Link sein, sondern auch eine Sequenz an Wörtern; d.h. auch wenn jemand wie in der Radio-Community üblich ausgiebig andere Weblogs zitiert (ohne dass darin eine URL enthalten wäre), so ist es trotzdem möglich den Ursprung und die Verbreitung dieses Zitats nachzuvollziehen.

b. Interface
Für eine Suche sind zwei Parameter notwendig.
Die Sequenz der zu suchenden Wörter
und das Zeitintervall, für den ein Verbreitungsmuster erstellt werden soll.
Nach Eingabe der Parameter und erfolgter Suche, wird die Verbreitung eines News-Items über den gewählten Zeitraum als Animation dargestellt. Wenn ein Punkt (=Weblog) aufleuchtet, bedeutet das, dass ein News-Item zum gegebenen Zeitpunkt publiziert wurde. “Nachglimmen” erleichtert es, das Verbreitungsmuster wahrzunehmen.
Wenn zwei Punkte kurz nacheinander leuchten, so bedeutet dies nicht unbedingt dass das zweite aufleuchtende Weblog das erste zitiert hat, denn das System kann ausschließlich zeitliche Abfolgen nachverfolgen. Durch die Gruppierung in einer Nachbarschaft lässt entsprechende Rückschlüsse aber durchaus zu.
c. Technische Realisierung
Mithilfe eines Grabbers werden mehrmals täglich ca. 5000 Weblogs und RSS-Feeds eingelesen. (Momentan sind es 5000) Sie bilden die Datenbasis für die Suche, bei welcher festgestellt wird, in welchem Weblog das gesuchte Wort bzw. die Wortsequenz zu welchem Zeitpunkt erschienen ist. Es wird eine chronologische Liste in der Reihenfolge der Veröffentlichung des gesuchten Newsitems erstellt.
Davon unabhängig wird die von Blogstreet ermittelte Nachbarschaftsstruktur eines Weblogs auf Basis von Touchgraph dargestellt. Im resultierenden Graph wird dem Suchergebnis entsprechend die Diffusion des bestreffenden Newsitems angezeigt.
6. Zusammenfassung
All den oben erwähnten Werkzeugen gemeinsam ist, dass sie nicht bloß Abbildungen von Informationsflüssen sind, sondern zugleich Werkzeuge, mit deren Hilfe man sensorisch in den Informationsraum eintauchen kann. Ihr wichtigster Zweck liegt in der Ermöglichung einer sinnlichen Wahrnehmung der Blogosphäre, welcher innerhalb einer konventionellen PC-Umgebung ohnehin recht enge Grenzen gesetzt sind. Innerhalb der gegeben Randbedingungen erlauben beispielsweise auf TouchGraph basierende Anwendungen wie BlogosphereMap erste Erfahrungen in einem an und für sich unsichtbaren Raum. Das haptische Erlebnis eines Datenraumes schafft eine “greifbare” Vorstellung von Strukturen, die sich der direkten Anschauung entziehen. Solche Erfahrungen sind fundamental, um in einem virtuellen Raum “Realität” entstehen zu lassen: Sinnliche Erfahrungen und die rekursive Vernetzungsstruktur machen die Blogosphäre zu einem spannenden Wirklichkeitslabor, aus dem wir uns mächtige kulturelle Impulse erwarten können.
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Gernot Tscherteu, realitylab / Austria, Hollandstrasse 8/2, 1020 Wien gt@realitylab.at, www.realitylab.at, +43 1 218 63 00 99 |
Christian Langreiter, synerge / Austria, 6336 Langkampfen chris@langreiter.com, www.langreiter.com, +43 5332 88 049 77 |
ANMERKUNGEN
[1] Literatur dazu beispielsweise:
Maturana, R. Humberto; Varela, Francisco J. (1987): Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens. Bern: Scherz.
Varela, Francisco (1981): Der kreative Zirkel - Skizzen zur Naturgeschichte der Rückbezüglichkeit: In: Watzlawick (Hg.), Die erfundene Wirklichkeit. München: Piper, 1981.
von Foerster, Heinz (1985): Sicht und Einsicht. Braunschweig/Wiesbaden: Vieweg.
In meiner Dissertation habe ich eine konstruktivistische Medientheorie entwickelt:
Tscherteu, Gernot (1998). Medien.Kulturen.Wirklichkeiten, zur kulturellen Bewältigung alter und neuer Medien. Dissertation: Universität Wien. Volltextversion im Netz
[2]Ansätze wie Live Topics für Radio scheinen allerdings sehr viel versprechend zur thematischen Strukturierung von einzelnen Weblogs, die damit neben der chronologischen auch eine thematische Struktur bekämen, was die Auffindbarkeit von archivierter Information wesentlich erleichtert.
[3]als Konventionen und Standards gelten allgemein:
1.Einträge werden nach Datum geordnet; die jeweils Neuesten erscheint auf der ersten Seite der Homepage
2.Jeder Eintrag kann eindeutig referenziert werden (Permalink)
3.im Archiv können ältere Einträge gefunden werden.
4.Ein Blogroll lässt Rückschlüsse darauf zu, welche Weblogs der Autor gerne besucht.
5.Ein RSS-Feed zu vereinfachten Aggregation in diversen News-Readern.
[4]“we take into account whom you blogroll and who blogrolls you, add to that a few other factors, give weightage to all the factors and there it is - the Neighbourhood.” (www.blogstreet.com/faq.html)
[5]“Weblogs are generally crawled every twelve hours unless they use weblogs.com’s ping notification. When a blog “pings” weblogs.com, it’s announcing that there have been updates to the blog. Weblogs.com then publishes this information and Daypop makes use of it every hour. This means reduced latency between the time when a blogger posts and the time when Daypop can return that post in its search results. RSS feeds and RSS feed update information are provided by NewsIsFree which regularly crawls existing feeds and also constructs (scrapes) some based on HTML site content. NewsIsFree publishes this update information and Daypop makes use of it every hour to crawl RSS feeds. Communication between sites using XML/RSS is the first step towards a real-time search engine. ”
für mehr Infos zur Daypop Suche siehe www.daypop.com/info/technology.htm
[7]Leider sind uns keine technischen Details zur Blogdex-Suche bekannt.
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